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Kommentare

  • Bernhard 19.11.2019 21:20

    note
    Bahntickets oder ÖPNV-Monatskarten für Pendler:innen könnten beispielsweise subventioniert werden.


    Finde ich nicht falsch, aber tatsächlich fördert das dann weiter längere Pendelwege - und auch Bahn und ÖPNV haben eine negative Klimawirkung, wenn auch deutlich geringer als das Auto.

  • Bernhard 19.11.2019 21:22

    note
    starken Ausbau des öffentlichen Verkehrs einhergehen.


    Ist absolut zu begrüßen, aber ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass auch das negative Klimaauswirkungen hat. Richtig gut ist nur weniger Verkehr...

    • Falko 21.11.2019 15:27

      Ich denke den Ausbau braucht es so oder so. Auch wenn es gelingt Verkehr im Allgemeinen zu reduzieren müssen die Autofahrer:innen und Güter, die aktuell zu rund 80% auf der Straße unterwegs sind, irgendwie von A nach B kommen. Angesichts des schon jetzt ziemlich ausgelasteten ÖPNV-Netzes, kommen wir um einen Ausbau nicht drum rum.
      Aber klar, auch der verursacht CO2 und verbraucht Ressourcen.

  • Bernhard 19.11.2019 21:23

    note
    - Was ist mit Arbeitnehmer:innen, die auf das Auto angewiesen sind, da Pendeln mit dem ÖPNV wegen großem zeitl. Mehraufwand nicht möglich ist? Für sie würde die Maßnahme finanzielle Einbußen mit sich bringen.


    Vorschlag wären z.B. Ruftaxis als Ergänzung zum ÖPNV - die so gut umgesetzt sein müssten, dass sie das Auto wirklich ersetzen können.

    • moses 27.11.2019 14:39

      Ich erinnere mich aus Bernhards Workshop auf dem We4Future Camp auch an die Idee von Mobilitätsgutscheinen oder einem Mobilitätsgeld für sehr strukturschwache Regeionen, wo es kaum alternativen zum Auto gibt. Das könnte dann auch zur finanzierung des eigenen PKW genutzt werden, aber natürlich auch für Ruftaxi, mehr lokalen Busverkehr, Carsharing oder so. Es würde die Abschaffung der Pendlerpauschalge für in solchen Regionen lebende Menschen abfedern. Ersetzt natürlich nicht die Verbesserung des ÖPNV Angebots.
  • Steffen K 18.03.2020 23:43

    note
    Abschaffung der Entfernungspauschale im deutschen Steuerrecht


    Alternativ zu einer völligen Abschaffung wird auch der Ersatz durch ein "Mobilitätsgeld" diskutiert. Die Pendlerpauschale ist von der Steuer absetzbar und nutzt daher vor allem gut verdienenden Menschen. Das Mobilitätsgeld würde pauschal ausgezahlt und würde daher auch ärmeren nutzen. Natürlich wirkt das verkehrsbegünstigend, andererseits weiß ich auch nicht, wie realistisch es ist, allen Menschen, die gerade zur Arbeit pendeln, zeitnah ortsnahe Beschäftigung zu verschaffen. Insofern hier das Konzept mit dem Mobilitätsgeld: https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/klimaschutz-auf-kurs-bringen/

  • moses 13.05.2020 15:08

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    Damit macht man es für Arbeitnehmer*innen unattraktiv einen Arbeitsplatz mit weiter Entfernung zum Wohnort zu wählen.


    Ich habe den Eindruck es wird hier die Situation von ärmeren Menschen übersehen. Bei hohen Mieten in den Städten ist der "lange Weg zur Arbeit" oft keine wirklich freie Entscheidung. Auf dem Land wohnen nicht nur (relativ) wohlhabende Menschen die mit dem Porsche in ihre Innenstadtbüros fahren. Und die "Wahl des Arbeitsplatzes" ist ja auch oft nicht so frei wie es der Satz suggeriert. Gerade wer auf dem Land lebt ist vielleicht sogar gezwungen, in die nächste Metropole zu pendeln und dort einen (mehr oder minder gut bezahlten) Job zu machen.
    Lange rede, kurzer Sinn: Ich finde wir sollten die Maßnahme überdenken und um den Aspekt der sozialen Gerechtigkeit erweitern. Z.b. in Richtung von einem Mobilitätsgeld (s. Steffens Kommentar). Wenn ich es richtig verstehe würde diese unabhängig vom gewählten Transportmittel gezahlt und würde wie Einkommen besteuert. Würde also umgekehrt funktionieren wie die Pendlerpauschale, die als Steuerbonus überhaupt erst jenen zur Gute kommt, die zu versteuerndes Einkommen in entsprechender Höhe haben.
    Wer dann trotzdem mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, freut sich über eine Ersparnis (oder investiert sein Mobilitätsgeld in ein richtig nices Fahrrad).

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