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Kommentare

  • LeanderCC 07.11.2019 15:03

    note
    wird der Individualverkehr auf der Basis von fossilen Verbrennungsmotoren grundsätzlich verboten


    Dieses Verbot sollte auch auf E-Autos ausgeweitet werden. Einerseits vereinnahmen sie die selbe Menge an Platz wie Autos mit Verbrennungsmotoren, andererseits ist die Produktion der Batterien enorm Umweltschädlich. Auch verbrauchen E-Autos eine große Menge an Strom.

    • U. 03.02.2020 21:54

      Zustimmung.
      Auch wenn die letzten beiden Argumente nicht stimmen: Die Batterieproduktion wird absehbar sehr viel weniger Ressourcen verbrauchen, und der Stromverbrauch ist marginal.

  • Bernhard 19.11.2019 21:15

    note
    kostenlosen ÖPNV


    Hier sollte deutlich gemacht werden, dass der ÖPNV dann zwar in der Benutzung kostenlos ist, aber ja durchaus Kosten hat - die über andere Geldquellen (z.B. Steuern/Abgaben - aber eben von allen und nicht nur den Nutzer_innen, dazu auch von der Wirtschaft) gedeckt werden müssen.

  • KarinBlume 21.12.2019 15:24

    Ich finde auch, dass E-Autos nichts in den Städten zu suchen haben. Aus zwei Gründen:
    1. Nicht JedeR kann/will sich ein solches leisten, es wäre sozial ungerecht, diese in den Städten zuzulassen
    2. Hier wird das Problem nur verschoben. Auch E-Autos brauchen Energie im Betrieb und vor allem bei der Produktion.
    Die Straßen sollten Fahrrädern/e-bikes, den ÖPNV, Fußgängern, Lieferverkehr und Notdiensten zur Verfügung stehen.
    Der ÖPNV muss für die Landbevölkerung ebenfalls kostenlos sein, da Riesenparkplätze vor der Stadt einen immensen Flächenfraß bedeuten würde.

    Zur Finanzierung:
    Den Hauptnutzen an unserer Mobilität haben Firmen, somit sollten auch diese ihren Beitrag in Form einer Mobilitätsabgabe pro ArbeitnehmerIn tragen. Firmen entziehen sich oft ihrer Verantwortung der Gemeinschaft gegenüber. Dies darf hier nicht möglich sein.
    Paketlieferungen sollten nur an bestimmte Abholstationen möglich sein, so würde die Paketflut evtl. eingeschränkt werden. Bei jeder Paketlieferung sollte auch eine direkte Mobilitätsabgabe (z.B. nach Größe/Gewicht) anfallen, die auch den ÖPNV mitfinanziert.
    So würde der örtliche Einzelhandel gestärkt werden und Firmen wie z.B. amazon, die massiv unsere Infrastruktur nutzen, diese auch mitfinanzieren.

  • moere 21.01.2020 16:44

    note
    Finanzierung


    Anfangs könnte auch eine City-Maut für motorisierten Individualverkehr (MIV) zur Finanzierung, gerade zum Ausbau der jeweiligen Infrastruktur, beitragen.

  • Clararcle 22.01.2020 14:54

    note
    Eine noch zu definierende bundesweite Abgabe wird zur Finanzierung eingeführt (siehe Bahncard 365).


    Finanzierung wäre durch Einführung oder Erhöhung von Parkgebühren in Städten in der Übergangsphase und durch eine City-Maut möglich

    • albrecht62 09.03.2020 17:01

      Die Bahncard 365 ist keine bundesweite Abgabe, sondern eine Maßnahme, die ÖV-Nutzung für die Nutzer zu verbilligen. (Nur der ÖV-Nutzer zahlt).
      Eine bundesweite Abgabe wäre eine Abgabe, die jeder Bürger unabhängig von der tatsächlichen ÖV-Nutzung zu entrichten hätte: Dies wird unter dem Stichwort Bürger-Ticket diskutiert - meist bezogen auf kleinere geografische Einheiten, wie z.B. eine Großstadt bzw. eine Großstadt-Region. Heidelberg hat sich beworben, so ein Bürger-Ticket einzuführen.
      Problembezogen noch besser und sehr wahrscheinlich auch besser durchsetzbar wäre eine Stau-Maut, also eine City-Maut, die nur in der Rush-Hour greift und die u.U. am Co2-Verbrauch des Fahrzeugs bemessen sein könnte. Im Unterschied zum Bürger-Ticket wird nur durch die Verursacher der Straßen-Überlastung Geld eingetrieben, das zur Finanzierung des ÖV genutzt wird. Außerdem werden außer den Bürgern der Stadt auch die Ein-Pendler belastet. Die Oma vom Land, die mittags den Enkel in der Stadt (mit dem MIV) besucht, muss demgegenüber nichts zahlen.

  • Clararcle 22.01.2020 15:31

    note
    grundsätzlich verboten


    Input aus der Kommunikationspsychologie: Wenn man dieses Verbot auf "Zeit" ausspricht, als z.B. den autofreien Innenstadtring als Probephase framed, steigt die Wahrscheinlichkeit dass es weniger Widerstand gegen die Maßnahme gibt.

    Beispiel Frankfurt am Main: Sperrung des Rings für Autos. Einjähriger Verkehrsversuch. Optimistisch, dass man das nicht wegkriegt, wenn es einmal eingerichtet ist.
    → Immer Warnten Experten vor dem Verkehrskollaps: das ist nie passiert.

  • Clararcle 22.01.2020 15:33

    note
    Dies setzt den intensiven Ausbau der Bahn- und Busstrecken voraus


    Und Fahrradstrecken.

    „Modal Split“: Einteilung in unterschiedliche Mobilitätsformen.

    Verkehr:
    Bessere ÖPNV Anbindung der Randgebiete der Stadtführung und Ausbau
    durchgehendes Radverkehrsnetz in der Stadt
    konsequente Umsetzung von Fahrradstraßen
    "Grüne Welle" für Fahradfahrer:innen (Beispiel Göttingen): Software schaltet Ampeln auf Fahrradtempo)
    Freihalten von Radwegen

    „Breite Komfortable sichere Radwege“
    Großzügige Fußgänerzonen
    Eigene Hochstraße für Radfahrer

  • Clararcle 22.01.2020 15:36

    note
    Eine erste konkrete Umsetzung


    Konkreter Umsetzungsplan (Ergänzung):

    1. Parkplätze in der Stadt verknappen & verteuern.
    2. Einrichtung von Gebühren in innenstadtnahen Stadteilen (darf nicht ohne Grund gemacht werden; Grund: klimanotstand); Einrichtung einer City-Maut (Beispiel London: 13 Euro pro tag)
    → Große Empörung ABER solange es preiswerter ist, das Auto in der Innenstadt zu parken, als den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bestreiten, fehlt der ökonomische Anreiz, aufs Auto zu verzichten

    2. Fahrspuren neu aufteilen. Größere Spuren für Fahrradfahrer*innen. Ampelschaltungen für Radfahrer*innen.
    3. Verknüpfung mit funktionierenden, gut abgestimmen, optisch attraktiven öffentlichen Nahverkehr.
    → jeder 2. benutzt auf Weg zur Arbeit das Rad

    Ähnlich gingen Planer in zwei anderen Metropolen vor, die heute in internationalen Ranglisten als „lebenswerte Stadt“ ganz vorn liegen: Zürich & Wien.

    Beispiel Wien: Bürger wollen mehr Parkplätze; das ging aber nicht. Also wurden die gebühren für parkplätze erhöht; Menschen stiegen auf öffentlichen Nahverkehr um. Zusätzliche Einnahmen gingen zweckgebunden in den Bau von Tiefgaragen & in das Bus-und Bahnsystem.

    Beispiel Zürich: 1996 beschloss Gemeinderate den Parkplatzkompromiss: Parkplätze wurden in Tiefgaragen verlegt, Zahl der Parkmöglichkeiten zurückgedeckelt, Straßenbahnnetz wurde erweitert. Heute benutzen nur noch 25% der verkehrsteilnehmer das Auto.

  • Clararcle 22.01.2020 15:42

    note
    ndividualverkehr


    Wer Leute wegbringen will vom Auto, muss zudem Mittel signifikant erhöhen:
    → Mehr Kapazitäten, Mehr Mitarbeiter
    → Mehr Druck auf Regierung
    → Mehr Geld

    Plötzlicher Umstieg würde Kapazitäten überlasten. Zudem zeigt Marktforschung, dass der Preis nicht an oberster Stelle stehlt, sondern Qualität Sicherheit. Bequemlichkeit, Pünktlichkeit

  • U. 03.02.2020 21:56

    Finanzierung durch einen Umbau von Subventionen:
    Bisher fließen > 30 Mrd. Euro pro Jahr in umweltschädlichen Verkehr. Nur ein Drittel dessen würde ausreichen, um den gesamten (heutigen - es ist klar, dass er deutlich ausgebaut werden muss) Nahverkehr in D fahrscheinfrei zu machen.
    Neue Steuern sind unnötig, Maut o.ä. sozial ungerecht.

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