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Kommentare

  • Kai Tischer 21.01.2020 12:59

    Guter Ansatz! Lässt dich diese nicht auch recht einfach auf eine dezentrale Warmwasseraufbereitung ausweiten (natürlich als neue Maßnahme)?
    • Steffen K 18.03.2020 21:09

      Ja. Allerdings gibt es auf Dächern eine Flächenkonkurrenz zwischen Solarthermie und Photovoltaik. Mit Solarthermie kann direkt Wärme erzeugt werden, bei PV geht das über den Umweg Wärmepumpen. Was effizienter ist wird kontrovers diskutiert.
  • ScientistFFM 29.01.2020 20:30

    Bezug: Was ist das Problem -
    bitte ändern: alt – „Nicht nur die Produktion von erneuerbaren Ennergien sondern auch ihr Transport verursacht Schwierigkeiten, da die Vorraussetzungen für z.B. Windparks, Fläche etc. selten am selben Ort wie der Bedarf an dieser Energie vorliegt."
    Neu: „Nicht nur die Produktion von erneuerbaren Energien sondern auch fehlender Speicherkapazitäten und Energietransport verursacht Schwierigkeiten, da die Voraussetzungen für z.B. Windparks, Fläche etc. selten am selben Ort wie der Bedarf an dieser Energie vorliegt.“

  • ScientistFFM 29.01.2020 20:42

    Umsetzung: dezentrale Energieversorgung wird nicht nur durch Photovoltaik gedeckt. Auch Kleinwindkraftanlagen, Solarthermie, (Fließ)-Wasserkraft, Biogas, u.a. Wasserstoff und entsprechend geeignete Strom- und Wärmespeicher sind die Säulen einer dezentralen Energieversorgung. Auch Effizienzkampagnen dienen dem Grundsatz: jede nicht verbrauchte kWh ist klimaschutzwirksam.
  • ScientistFFM 29.01.2020 20:52

    Bezug: Probleme sozialer, globaler oder Generationengerechtigkeit
    Ein Gerechtigkeitsproblem muss dringend geklärt werden. Stromkunden bezahlen über ihre Rechnungen auch die Gewinne von Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit wurden. Diese Ungerechtigkeit muss durch Schlupflochschließung sofort gelöst werden. Die Befreiungskriterien müssen neu justiert werden und nicht gerechtfertigte Befreiungen werden zurückgenommen.

  • ScientistFFM 30.01.2020 10:40

    Stichpunkte für neue technische Lösungen von Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energien zur Vervielfachung der erneuerbaren Ausbauquote
    • doppelseitig nutzbare Photovoltaikmodule (bifaziale Module)
    • Gebäude-Nordseiten für Photovoltaik
    • Dächer, die aufgrund von Statikproblemen oder leichter Verschattung bisher nicht mit Modulen versorgt werden konnten
    • elektronische Steuerungen zur Nutzung von leichten Verschattungen
    • Balkon/Fassaden-Photovoltaik
    • Gebäude im Denkmalschutz
    • auf ehemaligen Industrie- und Mülldeponieflächen
    • auf jeder einzelnen Bahnschwelle in jedem Eisenbahngleis
    • an den Seitenrändern jeder Bahnlinie und jeder Autobahn/Kraftfahrstraße Kleinwindanlagen aufstellen (vertikal oder horizontal), besonders in Senken und beim Brücken-Trichtereffekt
    • auf den Wohn- und Nichtwohngebäuden Kleinwindanlagen installieren
    • auf Seen und anderen sonst nicht nutzbaren Flächen
    • auf Flüssen mit Schiffen - dort installiert a) Photovoltaik, b) Kleinwindkraft und eine c) Fließwasserturbine
    • auf (überbauten) Ackerflächen (Agro-PV)
    • Flächen, die bisher wegen Blendschutz nicht in Betracht kamen (Flughafenumfeld)
    • an Lärmschutzwänden
    • an Berghängen
    • Straßenbeläge mit integrierter Photovoltaik
    • Fließwasserturbinen
    • Repowering bestehender Windkraftanlagen, besonders die Anlagen, die jetzt aus der EEG-Förderung rauslaufen
    • Geothermie, tiefer als 100 Meter (heißer Dampf über Dampfturbine)
    • Rückverstromung von Wasserstoff/Methan, beispielsweise Biomethan.
    • Biogas, vorwiegend zu Speicherzwecken, u.a. zur Rückverstromung von Wasserstoff/(Bio)-Methan

  • nauen 03.03.2020 16:25

    Es gibt bereits Startups wie energrün oder enpal die Solaranlagen verkaufen ohne das der Käufer etwas bezahlen muss. Nach einer gewissen Laufzeit besitzt der Käufer dann die Anlagen.
    Dies könnte der Staat fördern. Auch Anteile an solchen Anlagen könnten angeboten werden, damit die Bürger eine Altersvorsorge aufbauen können.

  • cgerhards 05.03.2020 16:22

    note
    Windparks


    Wir brauchen unbedingt in Deutschland einen Erzeugungsmix aus PV und Wind,
    siehe z.B: (http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/2018/12/EWG-LUT_Full-Study_Energy-Transition-Europe.pdf)
    (https://www.volker-quaschning.de/publis/studien/sektorkopplung/index.php)
    Windanlagen müssen in verschiedenen Teilen Deutschlands errichtet werden, damit die Erzeugung nahe dem Verbrauch geschieht.(siehe https://www.vde.com/de/presse/pressemitteilungen/vde-zeigt-loesungsansatz-fuer-zellulares-energiesystem)

  • Steffen K 18.03.2020 20:57

    note
    Konkrete

  • Steffen K 18.03.2020 21:01

    note
    Konkrete


    Es gibt bereits erste zaghafte Initiativen in dieser Richtung. Hamburg hat eine Solarpflicht eingeführt, allerdings erst ab 2023 und nur für Neubauten. (siehe: https://www.pv-magazine.de/2019/12/03/hamburg-will-2023-eine-photovoltaik-pflicht-fuer-neubauten-einfuehren/) Baden-Würtemberg prüft gerade eine Solarpflicht auf Landesebene. (siehe: https://www.photovoltaik.eu/gewerbe-kommune/baden-wuerttemberg-will-solarpflicht-einfuehren) Kommunen und Länder können diese Pflicht für den Neubau beschließen. Für Bestandsgebäude ist dies vermutlich schwierig. Eigentumsrecht usw.

  • Steffen K 18.03.2020 21:05

    note
    Hier


    Dezentrale PV reduziert den Netzbedarf. Andererseits hat PV sehr große Spitzen, die hauptsächlich mittags im Sommer auftreten. Hier macht es also Sinn PV mit Speichern zu kombinieren, um den Strom zumindest über den ganzen Tag nutzen zu können. Das saisonale Problem ist damit nicht gelöst. (Das ließe sich eventuell lösen, wenn auf Quartiersebene Elektrolyseure den Überschussstrom zu Wasserstoff verarbeiten, der dann im Winter in BHKWs eingesetzt werden kann.)

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