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Kommentare

  • ScientistFFM 31.01.2020 11:08

    Grundsätzlich:
    Das bisherige zentralistische System von Großkraftwerken, flächendeckende Stromnetze ohne relevante Speicherkapazitäten, totale Abhängigkeit sowie die Einbahnstraßen von Energielieferung an die Endenergieverbraucher/innen hat ausgedient.
    Energieproduktion vor Ort, daraus generierte Einnahmen sowie Information/Energieaustausch der Endenergieverbraucher/innen sind die Eckpfeiler der erneuerbaren und dezentralen Energiewende.
    Jede Maßnahme / Entscheidung in allen Parlamenten, den Unternehmen und Verbänden muss immer mit dem Hauptziel „Erreichung 1,5 Grad-Ziel“ gem. dem Pariser Klimaschutzabkommen vereinbart sein. Hierbei muss zwingend auf die Empfehlungen der Wissenschaft Rücksicht genommen werden.
    Umsetzung: dezentrale Energieversorgung wird nicht nur durch Photovoltaik mit gleichzeitigen Stromspeichereinheiten gedeckt. Weitere erneuerbare Systeme:
    - Kleinwindkraftanlagen
    - Solarthermie
    - Wärmepumpe
    - Energie-Transporte über Stromleitungen, dem Gasnetz oder über die Schiene (Wärme / Biogas wie Wasserstoff)
    - (Fließ)-Wasserkraft
    - Biogas, u.a. Wasserstoff
    - entsprechend geeignete Strom- und Wärmespeicher in allen Erzeugung- und Verteilungsebenen und ganz wichtig:
    eine über die Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Landwirtschaft übergreifende Sektorenkopplung mit erneuerbaren Kombinationsanlagen sind die Säulen einer dezentralen Energieversorgung.
    Begleitet von Effizienzkampagnen gilt der Grundsatz: jede nicht verbrauchte kWh und jedes Gramm vermiedener CO2-Emissionen sind klimaschutzwirksam.

  • ScientistFFM 31.01.2020 11:08

    Maßnahmen:
    1. CO2-Steuer / Emissionshandels-Zertifikate ankaufen mit anschließender Löschung der Zertifikate und Strafen bei Nichteinhaltung
    2. CO2-Steuer / Abgaben auf fossile Brennstoffe beim Heizen und in der Mobilität ausweiten
    3. Ein mit den Pariser Klimaschutzabkommen vereinbartes Klimaschutzgesetz und Teilbereiche wie das Kohleausstiegsgesetz oder das Gebäudeenergiegesetz am Pariser Klimaschutzvereinbarung ausrichten und nachschärfen
    4. Regionale Strombörseneinrichten / privater Verkauf erneuerbarer Energien fördern
    5. Bessere Einflußmöglichkeiten von Bürger/innen. Durch direkte Demokratie, beispielsweise über eine mit mehr Rechten ausgestattete Petitionsregelung oder Bürgerräte mit Anhörungsrecht in parlamentarischen Ausschüssen wird vermieden, dass 1,4 Millionen Menschen auf den Straßen protestieren und die Bundesregierung genau die gegenteiligen Forderungen der Protestierenden umsetzt
    6. EEG-Umlage gerechter gestalten. Unternehmens-Befreiung streichen, wenn nicht notwendig. Repowering bei Windanlagen ermöglichen und nach EEG-Ende einen wirtschaftlich sinnvollen Weiterbetrieb von Windkraft und Solaranlagen ermöglichen
    7. EEG-Umlage gerechter gestalten. Befreiung für Privathaushalte erweitern, auch weniger Stromsteuer
    8. EEG-Belastung („Sonnensteuer“) für EEG-Anlagen SOFORT abschaffen
    9. Netzentgelte müssen veröffentlicht werden, deren Preise müssen an den tatsächlichen Wartungs- und Ausbaukosten angepasst werden
    10. Bundesländer, Landkreise und Kommunen mit eigenen Förderkampagnen durch Rahmengesetze, Geld und Administration unterstützen
    11. Crowdfunding, Contracting und Bürgerenergiegemeinschaften fördern. Rechtliche Blockaden wie Ausschreibungsmodelle aufheben
    12. Blockaden durch Doppelbelastung für Speichersysteme SOFORT aufheben
    13. Neue Geschäftsmodelle für lokale Energieversorger unterstützen – Energieberatung, Wartung / Steuerung / Co-Finanzierung von Erneuerbaren Energieanlagen, inklusive Speicher
    14. Gebäudebestand: für Strom und Wärme gemeinsame Förderungen einrichten. Basis: CO2-Gesamteinsparquoten von Strom und Wärme
    15. Energieberatungssystem umstrukturieren > bisher erfolglosen Gebäudeförderungs-Zielkennwert: kWh/m2 im Jahr durch ein CO2- System ersetzen
    16. Marktanreizprogram für Wasserstoffanlagen sowie Strom- und Wärmespeicher auflegen
    17. Förderprogramm Feststoffspeicher (Wärme) an Land starten
    18. Förderprogramm Speichersysteme Wasserkugel mit Tiefseespeicher starten
    19. Förderprogramm Druckluftspeicher starten
    20. Errichtung von Klimafonds für zusätzliche Förderprogramme
    21. Stromprivatverkauf an Dritte erlauben und fördern
    22. Kein Gasterminal für Fracking-Gas und Nordstream 2 bauen
    23. Biogasanlagen – neue Zielwerte: Gasspeicherung vor Stromerzeugung / Wärmeverwendung sichern
    24. Energiegenossenschaften / Bürgerenergiegesellschaften stärken
    25. Regenwaldschutz weltweit koordinieren Boykott/Sondersteuer von Importprodukten aus Tropenwälder / wie Soja-Produkte, Teakholz oder Palmöl
    26. Bundes- und Landesregierungen auffordern, Beteiligungen an Unternehmen in der Kohlenstoffbranche zu verkaufen( Beispiel RWE) und keine neuen Beteiligungen mehr einzugehen (Deinvestment)
    27. Neufassung der bisherigen gesetzlichen Vorgaben von Ausgleichsmaßnahmen bei Neubaumaßnahmen durch "Ökopunkte". Umfassendes Monitoring einführen und Strafkatalog erheblich verschärfen
    28. Verbotswerbung im öffentlichen Raum und stärkere Werberegulierung für klimazerstörende Produkte, wie SUV, Kreuzfahrten, Urlaubsflüge von Werbung in Medien, insb. Fernsehen und Social Media
    29. In der Außenwerbung mit Plakaten, Werbeblättchen, Fernseh- und Radiospots oder online dürfen für Lebensmittel keine Preise mehr genannt werden. Nur in den Geschäften dürfen Preise auf Schilder und an den Regalen ausgezeichnet werden
    30. für Reparaturleistungen reduzierter Mehrwertsteuersatz einführen, damit die Produktion von langlebigen und reparablen Produkten garantiert wird
    31. Stärkung von Reparaturmöglichkeiten, indem Unternehmen in die Garantie-Pflicht genommen werden, wie bspw. Kostenlose Garantieerweiterungen und Ersatzteile anzubieten
    32. Obsoleszenz, der eingebaute Verschleiß, wird verboten. Wer vorsätzlich minderwertige Teile für vorzeitigen Funktionsausfall einbaut, wird bestraft
    33. Verbot von Lebensmittelvernichtung, welche noch genießbar sind

  • ScientistFFM 07.02.2020 07:41

    Weiterbetrieb für PV/Windkraftanlagen sicherstellen/fördern, die aus dem EEG wg. Ablauf vom 20 Jahre Förderzeitraum nicht mehr nach dem EEG unterstützt werden. Bei der Windkraft drohen Abbau wg. Unwirtschaftlichkeit, was sich fatal auf die notwendigen Ausbauzahlen auswirkt. Diese könnten sogar negativ werden, also Rückbau.
  • ScientistFFM 11.02.2020 13:00

    note
    Eine kurze Problembeschreibung. Sofern das Problem offensichtlich ist (z.B. die CO2-Emissionen aus Kohleverstromung), sollte dieser Abschnitt weggelassen werden. Die Klimaschädlichkeit z.B. der Entwässerung von Moorböden hingegen bedarf vielleicht einer kurzen Erklärung.

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