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Kommentare

  • Hella 14.11.2019 14:02

    Wer trägt die Kosten von energetischen Sanierungen?
    • moere 21.01.2020 16:50

      Meine Idealvorstellung wäre, dass sich, erst recht nach Einführung eines CO2-Preises, die energetischen Sanierungen langfristig wirtschaftlich lohnen, da dadurch die Heiz- und Stromkosten verringert werden können. Ich habe bspw. mal von einem autarken Miethaus gehört, bei dem es nur noch eine fixe "Warm"miete gibt und keinerlei Nebenkosten, d.h. hier zahlen Mieter natürlich die höheren Kosten für das gute Energiekonzept mit, sparen aber gleichzeitig Nebenkosten im mindestens gleichen Umfang ein (mit CO2-Preis hoffentlich mehr Ersparnis).
  • Kolle 05.12.2019 10:07

    Hi,
    das würde ich umbenennen. Null Emissionen-Häuser ist in unseren Klimazonen technisch nicht umsetzbar. Ich würde lieber von „Emissionsarmen-Häusern“ sprechen. Es gibt schon eine Studie mit dem Ergebnis, dass der Energieverbrauch bei einem Passivhaus, durch den hohen Stromverbrauch, dem eines EnEV-Haus entspricht.
    LG

    • moere 21.01.2020 16:52

      Ich würde vorschlagen es einfach bei energetischer Sanierung zu belassen. (Fast) Alle Häuser in Deutschland müssen in den nächsten Jahren saniert werden, da viele Gebäude auf Wärme durch fossile Energieträger beruhen und auch insgesamt durch bessere Dämmung viel Energie eingespart werden muss um die Klimaneutralität erreichen zu können.
  • Kai Tischer 22.01.2020 14:25

    Ich sehe hier einen starken Zusammenhang mit dezentraler Energieversorgung (z.B. mittels Photovoltaik) und dezentraler Wärmeversorgung (z.B. über Solarthermie in den sonnenreichen Monaten) -> Energiedemokratie. Dies sollten wir so bald wie möglich im Klimaplan vernknüpfen.
    Natürlich geht die Maßnahme hier aber gerade im Bereich der baukonstruktiven Gestaltung über die angesprochenen Punkte hinaus.

    • ScientistFFM 28.01.2020 15:35

      Sehe ich genauso.
      Der Begriff „Null-Emissions-Häuser“ trifft nicht genau die Thematik und der damit verbundenen Problematik.
      Viel eher trifft „100 % frei von fossilen Brennstoffen - Gebäuden“ (bei Heizungen). Im Strombereich kann erst dann von 100 % CO2-frei die Rede sein, wenn die Erzeugung ebenfalls 100 % CO2-frei ist.
      Hierbei sollten auch nicht die gewerblichen und industriellen Gebäude vergessen werden. Auch die wichtige Kombination von Strom und Wärme gehören auf jeden Fall in die Grundsatzüberlegungen rein.
      Im Wohngebäudebereich wird unterschieden in:
      - nicht energetisch sanierte Gebäude
      - Gebäude nach klassischen und nicht empfehlenswerten Sanierungsmaßnahmen wie „Umstieg auf Brennwerttechnik“ oder „Außenwandvolldämmung“
      - energetische Sanierungen durch erneuerbare Energietechniken (Strom und Wärme zusammen)
      - Passivhausstandard
      - Plusenergiestandard
      - 100 % autarke Energieversorgung (Strom und Wärme zusammen).

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