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Kommentare

  • ScientistFFM 28.01.2020 15:02

    Zitat: "- Weitere Versiegelung/Bebauung von Flächen nur bei gleichzeitiger Entsiegelung in gleichem Umfang, wobei die Hierarchie im Naturschutz (Vermeidung vor Minimierung vor Kompensation) zu achten und zu stärken ist. "
    Hier ist sicher die Rede von den Ökopunkten. Diese kommen dann bei Großbauprojekte zum Vorschein, um gesetzliche Ausgleichsmaßnahmen für den Verlust von Naturflächen gegenzurechnen. Leider wird oft weniger Natur wieder hergestellt, eine Wiese einfach umgewidmet (ohne Renaturalisierung) und das ökologische Gleichgewicht im Baugebiet verschwindet.
    Maßnahmenvorschlag:
    1) doppelte Ökopunkte gesetzlich festlegen. Entsiegelung muss nachgewiesen werden
    2) bedrohte Pflanzen/Tierarten in einem vorgeschriebenen Verfahren beobachten (lassen) und bei drohenden Verlust auf Kosten der Investoren ersetzen
    3) bei Neubepflanzungen müssen die Investoren die neuen Bäume/Sträuche bezahlen und Schutz vor Verbiss und die Bewässerung für mindestens zehn Jahren dazu gesetzlich verpflichtet werden.
    4) Werden Laufwege der Tiere beschnitten oder Vögel finden durch den Verlust weniger Nahrung, ist die Baugenehmigung zu verweigern.
    5) konsequentes Monitoring, ob die gesetzlichen Auflagen zu 100% erfüllt wurden. Sonst drohen drastische Strafen und weitere Renaturalisierungsmaßnahmen auf Kosten der Investoren.

  • Luca 06.08.2020 16:21

    In der Praxis funktionieren Ausgleichsmaßnahmen nicht gut, vor allem ergibt sich durch freie Wahl meist ein Flickenteppich, der den Lebewesen wenig bringt. Die Kommunen müssten Schneisen und Schutzgebiete ausweisen, die dann um einen Faktor vergrößert werden, wenn neue Fläche versiegelt wird.

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