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Kommentare

  • ScientistFFM 29.01.2020 10:31

    Zitat: "Die großen Schwankungen der Versorgung durch erneuerbare Energien (bedingt durch Schwankungen bei Licht und Wind) durch eine Anpassung des (nicht zeitkritischen) Verbrauchs bringt große Probleme bei der Regulation elektrischen Leistung über das Stromnetz. "

    Ergänzung: Diese Probleme bestehen beim zentralistischen Energiesystem mit Großkraftwerken und Überlandleitungen, wenn die Erzeugung nicht der Nachfrage angepasst wird und keine Speicher vorhanden sind.

  • ScientistFFM 29.01.2020 11:02

    Grundsätzliche Bemerkungen
    Positiv:
    Mit Smartmeter besteht erstmals die Möglichkeit verbrauchsnah abzurechnen. Es macht keinen Sinn mit einem pauschalen Abschlag pro Monat im Sommer viel zu viel zu bezahlen, während stromintensive Zeiten wie im Winter die Kosten mit dem tatsächlichen Verbrauch aus dem Ruder laufen. Außerdem erhält jede/r Nutzer/in einen Überblick über den Verbrauch und kann u.U. von Apps oder dem Stromanbieter/Netzbetreiber auf ungewöhnliche Stromspitzen hinzuweisen.
    Negativ:
    1) allein in den ca. 13 Mio. Gebäuden müssen mindestens 13 Mio. Smartmeter installiert werden. Selbst wenn ein Smartmeter nur 100 Watt verbraucht bedeutet dies eine zusätzliche Stromerzeugung von 1,3 GWh. Noch verheerender sieht die Bilanz bei der Datenübermittlung aus. Unmengen an Daten müssen über Internetleitungen und Server geschickt werden. Abfragen nach dem aktuellen Netzstatus, Anfragen ob Strom eingespeist oder bezogen werden kann, Kontrolle über bezogene Menge, Preise, Lastspitzen usw. belasten die Stromnetze durch mehr Rechenzentren Leistung erheblich. Diese zusätzliche Strommenge muss natürlich auch erneuerbar erzeugt werden
    2) Datensicherheit
    Egal ob geplant oder durch einen Programmierfehler: das gesamte Stromnetz kann zusammenbrechen. Falls die Software der Smartmeter allen angeschlossenen Geräten den gleichzeitigen Auftrag gibt Strom zu laden/entladen, muss das Stromnetz unweigerlich zusammenbrechen.

    • dg 11.02.2020 15:28

      Habe das jetzt größtenteils eingearbeitet und aufgrund relativ geringer Vorteile gegenüber den großen Nachteilen smarter Stromzähler die Maßnahme umbenannt von "Intelligente Netze und intelligente Verbraucher*innen" in "Intelligente Verbraucher*innen statt intelligenter Netze".

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