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Kommentare

  • WolfgangE 08.11.2020 14:32

    "so sind in Frankfurt beispielsweise viel mehr Menschen von Lärm, (Ultra-) Feinstaub und Gesundheitsproblemen betroffen als in Hahn. "
    Liebe Leute, die obige Aussage ist zwar sachlich korrekt, zeugt aber von totaler Unkenntnis der Sachlage. Irgendwo wird hier auch noch ein Berliner Prof zitiert, der den gesamten Frankfurter Flugbetrieb nach Hahn verlegen will. Ich war viele Jahre bei der Bürgerinitiative gegen den Flughafenausbau im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Und jeder dort kennt die Hahn-Diskussion. Der dortige ehemalige Militärflughafen, den Fraport als Frachtflughafen und für die Billiglieger installieren wollte, ist ein Pleiteobjekt genau wie Kassel, Erfurt, Weeze & Co. Deshalb hat sich Fraport kürzlich auch davon getrennt. Fakt ist, dass es dort keine Infrastruktur gibt, dass es nur eine Landebahn gibt, dass das Hochplateau von Hahn berüchtigt für seine Nebellagen und die Verkersanbindung nur mäßig ist. Das wären mal die verkehrstechnischen Gründe. Aber wir als Klimaaktivisten haben noch ein paar weitere Argumente gegen Hahn. Es klingt schon zynisch, wenn man argumentiert, dass dort weniger Menschen belastet würden! Natürlich ist der Hunsrück kein Ballungsraum - und wir sollten sagen: gottseidank! Ein Verkehrsflughafen dort wäre genauso ein Verbrechen an Mensch und Natur, wie es der aktuelle Standort von FRA darstellt!
    Also: Bitte rückt die Diskussion wieder gerade. Denn auch hier gilt, dass der Flugverkehr insgesamt reduziert werden muss! Die Argumentation nach dem St. Florians-Prinzip verbietet sich eigentlich von selbst, und ganz besonders bei der Frage, wer Fluglärm und Dreck abbekommen soll!

    Bitte informiert euch bei http://www.flughafen-bi.de/ - einen besseren Verbündeten werdet ihr nicht finden!

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