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Kommentare

  • friede 27.01.2020 21:43

    textHuhu - heute hat auf meine Nachfrage die Försterin Christine Franke sich intensiv mit dem Aspekt Moor hier befasst - ist das obige wirklich eine Maßnahme und durchdacht, oder von irgendwo copypaste? Sie ist ziemlich entsetzt...

    2. Kohlenstoff binden & nutzen (biofuels/bioresources): Wird nach Wiedervernässung die aufwachsende Biomasse genutzt, um fossile Rohstoffe und Energieträger zu ersetzen, wird – im Vergleich zu einer Nutzungsaufgabe – eine zusätzliche Emissionsminderung erreicht. Diese Minderung kann 4-10 t CO 2 -Äq. pro ha und Jahr betragen (Dahms et al. 2017).
    Kommentar: Abs. 2. ist reine Theorie. Das praktische Problem ist: wie sollen die aufgewachsene Biomasse auf den wieder vernässten Moorböden geerntet werden, ohne das Ökosystem, hier seine Böden, zu schaden? Durch die Paludinutzung (Ernte von Seggen, Schilf u.a. Röhrichten), werden die Böden beschädigt und damit auch moortypische Lebensformen. Gleichzeitig wird durch die Entnahme von Vegetation Moorbildung verhindert.

    1. Die 17.800 km² entwässerten, vor allem landwirtschaftlich genutzten Moore in Deutschland produzieren mit 51 Mio. t CO2-Äq. 5,7 % der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. Wiesen und Weiden auf entwässertem Moor emittieren jährlich 29 Tonnen, Äcker sogar 37 Tonnen pro Hektar.³ Dies könnte eingespart werden, wenn die Moorboden-Entwässerung rückgebaut werden würde. Jährlich können so 20-30 Tonnen CO2-Äq. pro Hektar eingespart werden.¹² Wiedervernässte Moorflächen emittieren kaum CO2 und Lachgas. Zwar können Methanemissionen auftreten, aber Methan ist im Vergleich zu den anderen Gasen viel kurzlebiger in der Atmosphäre und trägt deutlich weniger zur längerfristigen Erwärmung bei.

    Kommentar: Die Einsparungen von 20-30 Tonnen CO2-Äq. pro Hektar würden auftreten, wenn die 17.800qkm = 1.780.000 ha Moorflächen aus der Lawi-Nutzung genommen würden. Diese Flächen fehlen dann dann in der Landwirtschaft. Die Lawi-Flächen würden sich in Deutschland um 11% reduzieren. Der landwirtschaftlich genutzte Flächenanteil würde dann in Deutschland nur noch bei 41,6 % liegen, statt 48% (2011). ---- ergänzend und erklärend, siehe wikipedia: Fläche Deutschlands beträgt 357.5821 km² = 35.758.200 ha Fläche Deutschland davon Lawi ca. 16.650.000 ha (Stand: 2010) und ist seit Jahren leicht rückläufig.3 Der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Landfläche von Deutschland liegt bei 48,0 % (Stand: 2011) - nochmal wikipedia: Haupttorfbildner sind die wurzellosen Torfmoose, die nur langsam in die Höhe wachsen, während gleichzeitig der untere Teil unter Luftabschluss vertorft. Je nach geographischer Lage sind verschiedene Arten der Torfmoose am Aufbau der Regenmoore beteiligt. Die Zuwachsrate an Torfsubstanz beträgt nur etwa einen Millimeter pro Jahr. = in 10 Jahren 1cm und in 100 Jahren 10cm. 1000 Jahre für 1m Torf.__
    __Zerstörte Hochmoorsenken können in einen angemessenen Zeitraum von 500 Jahren nicht renaturiert werden. Nach 5-10 Jahren würde sich unter günstigsten Bedingungen max. eine Torfschicht von 0,5-1cm gebildet haben, aber nur, wenn diese Flächen nicht befahren und abgeerntet werden. Die durch die Renaturierung angestoßene Zunahme der Methanemissionen (NH4) muss, in kauf genommen werden. Langfristig werden die positiven Effekten jedoch höher sein.
    __Erkenntnis hieraus:
    __Alle Moore, vom Hochmoor bis Niedermoor, SOFORT WELTWEIT unter SCHUTZ stellen. Vorrangig sind die Hochmoore. Nur so kann das sehr hohe Co2-Senken-Potential von Mooren erhalten und langfristig entwickelt werden. Radikaler TORF-VERZICHT ist angesagt!
    Wiedervernässung von Flächen in Wald, Feld und Flur ist ok. Paludikultur macht nur auf max. 20-30% (Vorschlag Christine Franke) der wieder vernässten Acker und Weideflächen. Denn Palidukultur verhindert wie alle anderen Menschlichen Nutzungen die Bildung von Torfstrukturen. __
    Dementsprechend die folgende Teile des Abschnitt Wie lange dauert es bis der einsparende Effekt Wirkung zeigt streichen! Damit werden widersprüchliche Maßnahmen vorgeschlagen. die dann „gefundene Fressen“ für Klimaleugner wären:
    • Abtrag der oberirdischen Biomasse vor Wiedervernässung; - RAUS -
    • Abtrag von 5-10 cm Oberboden vor Wiedervernässung zur Entfernung der unterirdischen Biomasse und Verringerung der Nährstoffverfügbarkeit im Boden; - RAUS -
    WENN DAS INHALTLICH GETEILT WIRD; DANN müssten AB HIER die restlichen Aussagen überarbeitet werden.

  • Rebe 18.02.2020 20:42

    In der einen Abb wird eine Quelle genannt aber nict unten angegeben.
    Wilson et al 2016

    welche der beiden Papiere ist es?
    Stability of peatland carbon to rising temperatures
    ODER
    Multiyear greenhouse gas balances at a rewetted temperate peatland

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