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Kommentare

  • Floh 19.11.2019 17:41

    note
    Agroforstsysteme können als mehrjährige Kulturen sogar CO2 langfristig speichern. Dadurch, dass die Bäume in Agroforstsystemen mehrere Jahre stehen bleiben und nicht wie einjährige Gemüsepflanzen komplett sterben, kann das CO2, dass sie durch Photosynthese der Luft entziehen langfristig der Atmosphäre entzogen werden


    Begriffliche Anmekrung: Nach meinem Verständnis ist ein Agroforst keine mehrjährige Kultur, sondern ein System, teil dessen mehrjährige Kulturen sind.

  • Laki.7 25.11.2019 08:35

    Wichtige Maßnahme!
    Vielleicht können wir im Rahmen dieser Maßnahme auch noch expliziter Aspekte wie die natürliche Baumartendurchmischung, einen höheren Laubholzanteil, mehr alte Bäume und Wald in allen Entwicklungsphasen unterbringen...

  • friede 27.01.2020 22:09

    Erst Kommentar von Försterin Christine Franke und dann eine von ihr überarbeitete Version des Obigen: (inzwischen eingearbeitet, Anm. d. R.)

    Grundsätzlicher Kommentar zu Agroforstsystemen:
    Agroforstsystem sind in Deutschland Alternativen für landwirtschaftliche Flächen, aber grundsätzlich nicht für Waldflächen, die bereits dem Bundeswaldgesetze oder dem Bundesnaturschutzgestz unterliegen. Diese Unterscheidung wird im Text nicht gemacht, was zu Missverständnissen führt.
    Künstlich angelegte Waldmonokulturen auf Waldflächen sind langfristig in Mischwälder umzuwandeln, z.B. durch das Einbeziehen der natürlichen Verjüngung oder durch zusätzliches Pflanzen von standortgeeigneten Baumarten. (Einen kurzfristigen Umbau/Umwandlungen von Monokulturen in Mischwälder kann es nicht geben, wegen der Langlebigkeit von Bäumen)
    zu Agroforst siehe: http://www.agroforst.de/1-start.html und https://agroforst-info.de/ und https://idw-online.de/de/news725013 und https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/Innovation-Forschung/2019/Agroforst-Nachhaltige-Landnutzung-in-Deutschland.php u.a

    Auszug BWaldG: http://www.buzer.de/gesetz/4619/a63779.htm
    (1) 1Wald im Sinne dieses Gesetzes ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen.
    (2) Kein Wald im Sinne dieses Gesetzes sind
    1. Grundflächen auf denen Baumarten mit dem Ziel baldiger Holzentnahme angepflanzt werden und deren Bestände eine Umtriebszeit von nicht länger als 20 Jahren haben (Kurzumtriebsplantagen),
    2. Flächen mit Baumbestand, die gleichzeitig dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte dienen (agroforstliche Nutzung),
    3. mit Forstpflanzen bestockte Flächen (...) bezeichneten Flächenidentifizierungssystem als landwirtschaftliche Flächen erfasst sind, solange deren landwirtschaftliche Nutzung andauert und
    4. in der Flur oder im bebauten Gebiet gelegene kleinere Flächen, die mit einzelnen Baumgruppen, Baumreihen oder mit Hecken bestockt sind oder als Baumschulen verwendet werden.
    (3) Die Länder können andere Grundflächen dem Wald zurechnen und Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen sowie zum Wohnbereich gehörende Parkanlagen vom Waldbegriff ausnehmen.

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