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Kommentare

  • Dirk Barthel 30.11.2019 16:34

    Ich beschäftige mich seit 2000 mit ökologischer Landwirtschaft . Mein Betrieb habe ich 2001 umgestellt.
    Alle Erfahrungen bis dato bestärken mich , das der Klimaplan von unten kommen muss. Allein am grünen Tisch und der starken konventionellen Lobby wird es in die falsche Richtung gehen. Die Proteste in Berlin waren Zeugnis von Unwissen und Ignoranz . Zwei Argumente sollten uns aber zu nachdenken bringen , der Verrat an der Bauernschaft - um die Autos in Südamerika verkaufen zu können , wird Rindfleisch importiert - Regenwald für Weiden und Sojaanbau geopfert. Der zweite Punkt die Verbraucher sind mit dem großen Mund bei regional und nachhaltig/ökologisch dabei - leider hält das nicht bis an der Ladentheke.
    Wir sollten unsere Verbraucher zu mehr Ehrlichkeit an der Ladentheke bringen , die Bauernschaft mitnehmen und ein Klimakonzept gemeinsam erarbeiten. Wir müssen handeln uns rennt die Zeit davon!
    sonnige Grüße vom Biobauern

  • Luna 30.01.2020 17:49

    note
    :


    Wenn ihr meinen Kommentar mit reinnehmt: Steinfeld H, Gerber P, Wassenaar T, Castel V, Rosales M, Haande C. Livestock's Long Shadow: Environmental Issues and Options. Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO), Rom 2006a, S.112

    • Jolene 10.02.2020 16:32

      Hallo, ich habe deine Formulierung für die beiden Absätze übernommen. Im Bezug auf deine Quellen war ich jedoch verwirrt, was sich auf was bezieht. Also was auf Schlatzer und was auf die FAO. Könntest du das noch richtigstellen? :-)
      • Luna 14.02.2020 08:42

        stimmt ist wirklich etwas durcheinandergeraten durch das Kommentarsystem. Also die Angabe aus "Livestock's Long Shadow" bezieht sich auf:
        - Weltweit ist der Großteil der Emissionen aus dem Lebensmittelsystem der Tierhaltung zuzurechnen. -
        Den Rest hab ich aus Schlatzer zitiert
        Hoffe das ist verständlicher?

  • Luna 30.01.2020 18:32

    Habe mal einen Vorschlag für die beiden von mit kommentierten Absätze gemacht:

    Weltweit ist der Großteil der Emissionen aus dem Lebensmittelsystem der Tierhaltung zuzurechnen.
    Besonders Landnutzungsänderungen wie die Entwaldung für den Anbau von Futtermitteln oder für die Nutzung als Weideland treiben den Klimawandel voran. Desweiteren stoßen die Degradierung der Böden und die Herstellung und Verwendung von chemisch-synthetischen Düngemitteln enorme Mengen an an Treibhausgasen in die Luft. Der Wichtigste Teil der weltweiten Methan- sowie Lachgasemissionen gehen ebenfalls auf das Konto der Tierhaltung, zum Beispiel durch das Ausbringen von tierischen Exkrementen oder die Abbauprodukte aus der Verdauung von Wiederkäuern.
    Quelle: SCHLATZER, Martin. Tierproduktion und Klimawandel ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima. WienBerlinMünster: Lit, 2011.

    • Jolene 01.02.2020 16:41

      Danke für deinen Input! In den nächsten Tagen werden wir es umformulieren.
  • friede 19.02.2020 10:40

    Ein Kommentar über die S4F-Mitmachliste:
    Hallo zusammen,
    Mehrere Bitten sind bei mir eingegangen, Texte kritisch durchzusehen oder zu übersetzen. Teilweise ging es dabei auch um Wälder. Diese Texte enthielten Passagen zum Thema "Wald im Klimawandel", die ich nicht für vertretbar halte, zum Beispiel, weil sie zu optimistisch sind ("Mit Aufforstungen kann man die Klimagas-Freisetzung kompensieren"). Da ich seit fast sechs Jahrzehnten mit Wäldern, Forstplanung und dem Umgang mit Waldschäden zu tun habe, habe ich meine Sicht auf Wälder im Klimawandel auf ein paar Seiten zusammengeschrieben (Anlage).
    Mit bestem Gruß
    Hartmut Kenneweg
    PS von Friederike: Da ich hier leider nicht finde, wo ich ein pdf hochladen kann, schick ich das an Euch mir bekannte g1k5-Bearbeitende dieses Bereichs.

    • Jolene 19.02.2020 21:38

      Danke Friede, wir werden es lesen was Hartmut geschickt hat.
  • Sukhathi 05.04.2020 12:38

    Ich habe 'Design für Nachhaltigkeit' studiert. Dort haben wir gelernt, Maßnahmen zur Klimawandel Anpassung und Minderung (ob ökologischer, ökonomischer, sozialer Natur) ganzheitlich zu denken, zu designen und umzusetzen. Ein Konzept, dass in diesem 'whole-system-design' angewandt wird, ist das Konzept der Bioregion.
    Dieses Konzept wurde in den 90er Jahren ins Leben gerufen. Eine Bioregion ist eine Region, die auf Grund von der vorherrschenden Fauna, Flora und den geografischen Gegebenheiten bestimmt wird. Anstatt Regionen nach Verwaltungsgrnezen zu unterteilen, werden Regionen nach diesen Kriterien und Ihren natürlichen Grenzen (Bergen, Flüssen, Mooren, etc) und des daraus unterschiedlichen Biotopen definiert. Niedersächsen würde demnach zum Beispiel aus verschiedenen Bioregionen bestehen: um ein paar zu nennen: 1) die nördlichen Regionen an der Küste, die Lüneburger Heide und die Harz Region. Die Harzregion z.B. umfasst mehrere Bundesländer, kann aber als eine Bioregion betrachtet werden, da die vorherrschende Flora und Fauna und das Klima mehr Gemeinsamkeit aufweist, als zu den Küstenregionen oder der Lüneburger Heide.
    Diese Bedeutung der Unterteilung in Bioregionen wird grade dann wichtig, wenn man sich die vorhergesagten klimatischen Veränderungen anschaut. Klimaanpassungsmaßnahmen können nicht pro Land, oder pro Bundesland, teilweise nicht einmal pro Landkreis geplant und umgesetzt werden.
    http://www.klimafolgenonline.com/ --> schaut mensch sich hier zum Beispiel die Klimafolgen für Niedersachsen an, ist zu sehen, dass der Osten Deutschlands teils mit sehr unterschiedlichen Folgen zu kämpfen haben wird. Wohingegen Die Region um Göttingen hat mehr Überschneidungspunkte mit Sachsen-Anhalt als mit Niedersachen.
    Diese klimatischen Unterschiede sind schon jetzt erkennbar: im Oldenburger Münsterland herrscht sehr viel mehr Wind und starke Regenfälle als bei Göttingen.

    Eine Forderung, die Klimawandelanpassungs- und minderungsstrategien des Bundes an Bioregionen zu knüpfen, führt zu besser angepassten Regionen. es gibt keine Blaupause, wie mit dem Klimawandel umgegangen wird. Alles ist sehr regional bedingt und abhängig von der dortigen Fauna, Flora, den geografischen Gegebenheiten, den sozial- und wirtschaftsstrukturen (die auch in Klimawandelanpassungs- und minderungsstrategien mit einbezogen werden müssen).

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