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Kommentare

  • Kai Tischer 22.01.2020 14:40

    Allgemein spannende Überschriften, die zum reindenken und diskutieren ermutigen. Jedoch sind bisher wenige Maßnahmen/Überschriften mit konkreten Inhalten gefüllt. Vielleicht würden einige konkrete Quellen/Hintergrundideen in und für die einzelenen Maßnahmen den Einstieg erleichtern?
  • ScientistFFM 28.01.2020 16:07

    Im Unterpunkt: "Baustoffe, die Emmisionen senken: Abschaffung der klimaschädlichen Förderungssysteme" sind keine Kommentare / Maßnahmen anlegbar
  • ScientistFFM 28.01.2020 16:09

    Betrifft Maßnahme:
    • Baustoffe, die Emmisionen senken: Abschaffung der klimaschädlichen Förderungssysteme

    In Bezug auf Förderungssysteme müssen nicht nur Baustoffen grundlegend neu
    umgebaut werden.
    Vorschlag (neue Maßnahmen kann ich aktuell noch nicht neu anlegen):
    Streichung des Halbsatzes : Baustoffe, die Emissionen senken.

  • ScientistFFM 28.01.2020 16:58

    Vorschlag für eine neue Maßnahme:

    CO2-reduzierende neue Förderungssysteme

    Hintergrund:
    Die jetzigen Fördersysteme bauen auf klassische energetische Sanierungsmaßnahmen auf. Sie zielen auf Vermeidung von Wärmeverlusten ab.
    Dadurch wird die Zeit bis zum Austritt aus dem Wohnraum/Haus verzögert. Der Heizkessel springt entsprechend weniger an.
    Dies bedeutet aber, dass die Klimaschutzmaßnahme nur fossile Brennstoffe reduziert. Somit sind alle aktuellen Fördermaßnahmen auf CO2 erzeugende Brennstoffe aufgebaut.
    Die bisherigen Fördergrundlagen, wie der aktuelle Energiezielwert kWh/m2 im Jahr für energetische Förderungen im Gebäudebestand, hat seit Jahren keine Steigerung der Sanierungsquote im Gebäudebestand erreicht.
    Eher drastisch sieht hier die „Erfolgsquote“ vom Leitwert aus. Denn die energetische Sanierung im Gebäudebestand liegt aktuell unter 1 %. Wir benötigen aber mindestens 6 % pro Jahr.
    Dazu kommt noch, dass Einsparquoten im Durchschnitt weniger als 30 % erzielen, obwohl erneuerbare Techniken, besonders Kombitechniken mit Photovoltaik/Solarwärme, längst einsatzbereit und wirtschaftlich vertretbar sind.
    Pro Gebäude werden also mindestens 70 % CO2-Einsparquoten verschwendet.

    Konsequenz: der alte Leitwert muss abgelöst werden.

    Idealerweise mit einem Umstieg zu Förderungen, die an eine CO2-Einsparquote pro Gebäude zwingend gebunden sind.
    Positiv hierbei ist:
    Bei entsprechend niedrigen Mindestvolumen (beispielsweise >60 % CO2-Einsparquote pro Gebäude) rechnen sich Ölheizungen und Erdgasheizungen nicht mehr.
    Mit Kombianlagen können auch E-Fahrzeugen aufgeladen werden. Auch hier bringt eine Umstellung auf CO2-Förderung viel.
    Fördergelder für E-Fahrzeuge sind nur auszahlbar, wenn beispielsweise der Ladestrom CO2-frei erzeugt wurde. Bei Ökostromanbieter (100%) ist dies der Fall. Damit werden auch gleichzeitig Schmutzstromer mit Kohle und Atom aus dem Markt gedrängt.

  • Anna 02.02.2020 22:13

    Ergänzung Neubauten:
    -Zementproduktion riesiges Problem, verantwortlich für 8% globaler CO2-Emissionen
    -wird derzeit massiv subventioniert
    -bedarf Umstellung auf klimaneutrales Bauen mit Kalk, Lehm, Holz(verbundstoffen)

    Literatur:
    nature sustainability (2020): Buildings as a Global Carbon Sink (https://www.nature.com/articles/s41893-019-0462-4)

  • le_horge 03.03.2020 17:36

    Die Nutzungsfläche von Wohnraum pro Kopf hat über die Jahrzehnte zugenommen. Aber nur die Gutverdiener können sich diesen Zuwachs an Wohnraum pro Person leisten.
    Mein Vorschlag: Jedem Menschen steht eine Mindestquadratmeterzahl Wohnfläche sehr günstig zu Verfügung.
    Z.B.:
    1-Personenhaushalt: 30 qm
    2-Personenhaushalt: 50 qm
    3-Personenhaushalt: 65 qm
    4-Personenhaushalt: 75 qm
    usw.
    (Zahlen sind nur erst mal ein Beispiel, um zu zeigen, dass der gedeckelte Wohnraum nicht linear mit der Anzahl der Familienmitglieder steigt)
    Die darüber liegenden Quadratmeter unterliegen dem freien Wohnungsmarkt und werden entsprechend ihrem klimatechnischen Sanierungszustand besteuert.
    Was passiert? Viele Mieter mit Riesenwohnungen werden sich reduzieren müssen, wer dies nicht tut, muss eben den Preis für die "KLimasünde" bezahlen. Viele Vermieter und Wohnungsbauer verkleinern die Wohnungen, da sie die Riesen-Hütten nicht mehr so gut an den Mann bringen und sanieren im Sinne des Kliamplanes. Zukünftige Wohnungen werden von vornherein an den gesunkenen qm/Person-Bedarf gebaut.
    Dieses Konzept kann nicht von heute auf morgen eingeführt werden. Es wird als Plan angekündigt mit entsprechenden Übergangsfristen. (Wie bei dem Preis der CO2-Zertifikate)

  • Juergen Kruse 09.03.2020 20:29

    Dazu brauchen wir eine umfassende Bodenrechtsreform! Großgrundbesitz und Bodenspekulation müssen abgeschafft werden!
  • Luca 06.08.2020 16:05

    Vielleicht fällt dies auch eher unter das Kapitel "gerechte Reproduktion, Produktion und Konsumtion", aber ich pladiere dafür, Grundstücks - bzw. Immobilieneigentum zu regulieren, indem Besitz nur als Eigenbedarf (also maximal 1 Objekt an je ein Kind zum Beispiel) weitervererbt werden darf. Andere "angehäufte" Flächen und Bebauungen sollten in das Eigentum der Kommune übergehen, die diese im Rahmen klimagerechter Regularien anpasst, vergiebt, vermietet oder verkauft usw...
    Solche strengere Regularien lassen sich z.B. bei der SoBoN in München und insbesondere der SoBoMü (Münsteraner Modell der Sozialgerechten Bodennutzung) in Münster finden.

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