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Demokratisierung der Energieökonomie

Was ist das Problem?

Aktuell steckt der Ausbau Erneuerbarer Energien scheinbar in einer Sackgasse. Insbesondere Windkraftprojekte werden von lokalen Bürger*inneninitiativen verhindert. Wenn Menschen lokal nicht beteiligt werden, dann sinkt die Akzeptanz, das Verständnis und die Motivation, solche Projekte umzusetzen.
Um die Akzeptanz für die nötigen Veränderungen herzustellen, werden Mitgestaltungmöglichkeiten und -rechte der Bürger*innen bei der Energieproduktion, -verteilung und -verbrauch geschaffen. Hierfür benötigt es Strukturen, die diesen Prozess eröffnen, ermöglichen und beleben. Bei Energieproduktion bedeutet dies, gemeinsam zu entscheiden, wie(viel) und wo Energie produziert werden soll. Bei Energieverteilung wird die Frage nach einer gerechten und effizienten Nutzung aufgeworfen. Beim Energieverbrauch müssen aktuelle Verbrauchsgegenstände und -zweige (Industrie) auf ihre Notwendigkeit hinterfragt werden. Kurz: Welche Energie wollen wir wie für was nutzen?


Überblick über die Maßnahmen

In lokalen Organisationsstrukturen treffen sich Interessierte in einem gleichberechtigten Prozess, um über die genannten Fragen zu diskutieren und in Austausch zu kommen. Hierbei könnten sich die lokalen Einheiten aus den aktuellen technischen Rahmenbedingungen ergeben. Die schematische Unterscheidung zwischen städtischen und ländlichen Einheiten erscheint dabei sinnvoll.
Durch Mitbestimmung und Mitgestaltung wird der Bezug zur Energieerzeugung gestärkt, um so den Ausbau und die effiziente und suffiziente Nutzung von erneuerbaren Energien (bedeutet CO2-Einsparung) voranzutreiben.
Aktuelle Hürden bestehen momentan u.a. in der Informationsbeschaffung zu Produktion, Verteilung und Verbrauch und rechtlichen Möglichkeiten, Beschlüsse auf lokaler Ebene umzusetzen (Mandat der Kollektive).




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