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Förderung von Commons und einer solidarischen Gesellschaft

Was ist das Problem?

Profitorientiertes Wirtschaften führt dazu, dass sich die Produktion nicht nach Bedürfnissen, sondern nach Profitinteressen ausrichtet. Soziale und ökologische Schäden werden dabei externalisiert und nicht mit einbezogen.


Was ist die Maßnahme?

Unterstützung des nicht-gewinnorientierten kooperativen Wirtschaftssektors durch Gesetzgebung ("law for the commons" auf verschiedenen Ebenen) sowie durch → Subventionen und Steuerbefreiungen. Zu diesem allerorts immer wichtiger werdenden Sektor gehören derzeit alternative Konsum- und Produktionsgenossenschaften und commonsorientierte Netzwerke für eine Versorgung in Bereichen wie Gesundheit, Wohnen, Bildung oder künstlerischen Tätigkeiten. → Commons


Wie kann die Umsetzung aussehen?

  • Förderung von kollektiven Verwaltungsstrukturen und solidarischen Produktionsformen wie z.B. solidarischer Landwirtschaft. Dies kann u.a. durch Commons Public Partnerships geschehen: Vereinbarungen über langfristige Zusammenarbeit zwischen Commoners und staatlichen Institutionen, um spezifische Probleme zu lösen, z.B. gemeinschaftbasierte Telekommunikationssysteme oder Krankenbetreuung
  • Reform des Genossenschaftsrechts, die Neugründungen erleichtert und unterstützt
  • Das Recht auf die Übernahme von Produktionsstätten durch die Arbeiter*innen bei drohender Betriebsschließung


Weiteführende Literatur, Quellen



Stand der Übersetzung

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