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Feministischer Klima- und Mitweltschutz von unten

Worum geht es?

Klimagerechtigkeit und → Feminismus

Die Folgen der Erderhitzung treffen gesellschaftliche Gruppen, die auch schon in anderen sozialen und ökonomischen Bereichen marginalisiert sind, besonders stark. Frauen* machen dabei die größte der betroffenen Gruppen aus – die Hälfte der Menschheit – und sie werden weltweit benachteiligt, unterdrückt und ausgebeutet - aus keinem anderen Grund, als dass sie Frauen sind. Diese Diskriminierung ist je nach Herkunft, Lebensort und gesellschaftlichem Stand mehr oder weniger ausgeprägt, jedoch überall und kontinuierlich vorhanden.

Die Ausbeutung der Erde, von Frauen* und anderen benachteiligten Menschen resultiert aus der gleichen missbräuchlichen Ausübung von Macht, der gleichen theoretischen Ausrichtung von Herrschaft, dem gleichen Abgetrennt sein vom Lebendigen und der gleichen Unfähigkeit, Empathie, Fürsorge und Liebe empfinden und geben zu können.

Die Rolle von Frauen* – wie auch von Männern* – ist sozial, kulturell und kapitalistisch geprägt und konstruiert. So können auch Männer* feministisch sein und Frauen* reich, mächtig und ausbeuterisch (→ Kapitalismus). Meist jedoch sind die Menschen in den wichtigsten Entscheidungspositionen männlich und verfolgen ein patriarchal untermauertes Machtregime, das in erster Linie auf Eigennutz und Erhalt der unterdrückenden Strukturen ausgelegt ist. Dabei wird das Verderben von Natur und dem Großteil aller Menschen billigend in Kauf genommen oder sogar gezielt verfolgt.

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen ein gutes Leben führen und alle die gleichen Chancen zu gesellschaftlicher Partizipation haben können. Dafür müssen wir nicht nur den → Kapitalismus überwinden, sondern auch patriarchale Gesetze, Normen und Rollenklischees.


Weiterführende Literatur, Quellen




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