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Miles and More Programme abschaffen und Flugwerbung reduzieren

Was ist das Problem?

Heute werden Vielflieger*innen, die die Kosten ihres Lebensstils der Gesellschaft aufbürden, dafür auch noch mit sogenannten “Bonusmeilen” belohnt. Diese Logik muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden! Einige wichtige Fluggesellschaften erwirtschaften bis zur Hälfte ihres Profits durch "Frequent Flyer Programme" (FFPs), was vor allem aus hohen Gewinnen auf verkauften Meilen an Kreditkartenfirmen, Autoverleihen, Hotels usw. resultiert.


Was ist die Maßnahme?

Vielfliegerprogramme wie “Miles & More” sind abzuschaffen - und auch Werbung für Flugreisen hat in Zeiten der Klimakrise im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Sperren dieser Art sind nicht ganz neu: In Dänemark gab es ein Verbot für Binnen-Vielfliegerprogramme, um den Wettbewerb zwischen Fluglinien auszugleichen. Ein Bericht (2019) des britischen Regierungskomittees für Klimawandel empfiehlt, Bonusmeilenprogramme zu unterbinden, und die → Emission auf Flugwerbung zu kennzeichnen.


Wie wird damit dem Klimawandel entgegen gewirkt?

Schädliches Verhalten wird weder ökonomisch belohnt, noch über Werbung angepriesen. Dies kann zu einer raschen Änderung des Mobilitätsverhaltens führen. Manche Fluglinien müssten sich neue Überlebensstrategien suchen, wenn es Bonusprogramme nicht mehr gibt - beispielsweise als Dienstleister im öffentlichen Nahverkehr.


Weiterführende Literatur, Quellen



Stand der Übersetzung

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