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Moratorien auf Flughafeninfrastruktur

Was ist das Problem?

Weltweit sind 550 neue Flughäfen, Start- und Landebahnen geplant oder im Bau, zusammen mit Start- und Landebahnerweiterungen und neuen Terminals 1200 Infrastrukturprojekte. Sie benötigen neue Flächen, was die Zerstörung von → Ökosystemen, Vertreibung von Menschen und einen Anstieg von lokaler Umweltverschmutzung und Gesundheitsproblemen durch vermehrten Lärm, Verkehr und (Ultra-)Feinstaub bedeutet. → Investitionen in den Ausbau von Flughafeninfrastrukur sind in Zeiten der Klimakrise kurzsichtig und unverantwortlich. Sie gießen eine schädliche Verkehrsform in Beton - während eigentlich Flughäfen reduziert werden müssten.


Was ist die Maßnahme?

Es braucht einen sofortigen Ausbaustopp von Flughäfen. Ein Moratorium ist definiert als offiziell angeordnete Verzögerung oder Aussetzung einer Aktivität oder eines Gesetzes. In der Vergangenheit hat es viele erfolgreiche Moratorien gegeben, wie zum Beispiel das Atom-Moratorium in Deutschland oder das Kohle-Moratorium in den Vereinigten Staaten. Es ist also machbar und dringend notwendig, deutschlandweit ein Flughafenausbaumoratorium zu verhängen.


Wie kann die Umsetzung aussehen?

Das Ausbaumoratorium kann von der Bundesregierung aufgrund des Klimanotstands verordnet werden. Falls dies zu lange dauert, können auch Städte die Initiative ergreifen und auf den Lokalflughafen ein Moratorium verhängen. In München existiert dies beispielsweise bereits.


Bezüge zu anderen Maßnahmen

Mit dieser Maßnahme wird die Verschlimmerung des Problems gestoppt. Dies ist jedoch nicht ausreichend - es braucht eine Reduktion des Flugverkehrs und auch der Flughäfen.


Weiterführende Literatur, Quellen



Stand der Übersetzung

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