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Rück- und Umbau von umweltschädlicher Produktion und Konsum

Was ist das Problem?

Das Problem besteht auf vier Ebenen:

  1. Die fortgesetzte Extraktion fossiler Energieträger
  2. Der fortgesetzte Ausbau klimaschädlicher Infrastruktur wie Flughäfen und Straßen
  3. Fortbestand und sogar Wachstum klimaschädlicher Industrien wie Rüstungs-, Auto- und Flugzeugindustrie
  4. Die Kurzlebigkeit vieler Produkte und geplante Obsoleszenz aufgrund von Konkurrenz- und Innovationsdruck in einer kapitalistischen Wachstumswirtschaft


Was ist die Maßnahme?

  • sofortige Beendigung der Extraktion fossiler Energieträger
  • Baustopp von fossilistischer und extraktivistischer Infrastruktur (Flughäfen, Straßen etc.)
  • Rück- und Umbau von schädlichen Industrien wie Rüstungs-, Auto- und Flugindustrie etc. z.B. zur Produktion von Zügen, Fahrrädern, etc..
  • Umschulung zu zukunftsfähigen Tätigkeiten
  • Produktregulierungen für Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit


Wie wird damit dem Klimawandel entgegengewirkt bzw. wie werden damit ökonomische Rahmenbedingungen geschaffen, die wirksame Klimaschutzmaßnahmen unterstützen?

Mit dem Extrationsstopp fossiler Energieträger wird der Emissionsausstoß direkt an der Quelle verhindert. Der Baustop klimaschädlicher Infrastruktur verhindert eine Ausweitung klimaschädlicher Mobilitätsmuster. Durch den Rück- und Umbau klimaschädlicher Industrien wird die Produktion klimaschädlicher Produkte zurückgefahren und zu klimafreundlichen Produkten umgeleitet.


Weiterführende Literatur, Quellen?


  • 1. Schmelzer, Matthias & Vetter, Andrea (2019): Degrowth/Postwachstum zur Einführung 

Stand der Übersetzung

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