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Reduktion der Flughafenanzahl

Was ist das Problem?

Zehn der 16 internationalen Flughafen in Deutschland schreiben rote Zahlen und von den 19 Regionalflughäfen trägt sich kein einziger dauerhaft selbst. Diese Flughäfen sind von der Subventionierung durch die öffentliche Hand abhängig. Die Verluste in Millionenhöhe werden häufig über die Stadtwerke an private Haushalte und Nutzer*innen des öffentlichen Nahverkehrs weitergereicht. Gleichzeitig werden die Überkapazitäten über Billigtarife an die Airlines verramscht, die damit auf Kosten der Allgemeinheit Gewinne machen.


Was ist die Maßnahme?

Da die große Anzahl an Flughäfen in Deutschland nicht nur ein finanzielles Disaster, sondern im Besonderen ein Klimadesaster ist, gilt es, Regionalflughäfen zu schließen und die Anzahl der Flughäfen in Deutschland deutlich zu reduzieren. Die Anfahrt zu den ca. 3 übrigen Flughäfen kann mit der Bahn erfolgen. Die Auswahl der zu benutzenden Flughäfen sollte sich nicht nur an der aktuellen Größe der Flughäfen orientieren sondern auch die Interessen von Anwohner*innen berücksichtigen - so sind in Frankfurt beispielsweise viel mehr Menschen von Lärm, (Ultra-) Feinstaub und Gesundheitsproblemen betroffen als in Hahn.
Wichtig ist, dass die Beschäftigten an den Flughäfen nicht auf die Straße gesetzt werden, sondern es einen gerechten Übergang in klimafreundliche Arbeitsbereiche gibt - im besten Fall gekoppelt mit einer generellen Arbeitszeitverkürzung.


Wie schnell kann die Maßnahme umgesetzt werden?

Die Maßnahme kann innerhalb der nächsten 5-10 Jahre schrittweise umgesetzt werden.


Bezüge zu anderen Maßnahmen

Diese Maßnahme ergänzt sich gut mit der Streichung von Kurzstrecken- bzw. Binnenflügen, mit Moratorien auf Flughafenausbau sowie mit dem Ausbau des Bahnverkehrs.


Probleme sozialer, globaler oder Generationengerechtigkeit

Wie bei allen Maßnahmen ist es besonders wichtig, auf gerechte Übergänge für die Beschäftigten zu achten.


Weiterführende Literatur, Quellen



Stand der Übersetzung

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