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Schulfach Ökologischer Konsum

Umweltschädliches oder -nützliches Verhalten beginnt nicht erst im eigenen Haushalt, sondern spätestens ab dem Kindergartenalter. Um schon Kinder zu bewußten Konsumenten zu machen, kann Umweltbildung also nicht früh genug ansetzen. Nach der Schule sollte der Prozess in die betriebliche Ausbildung und an den Hochschulen fortgesetzt werden.


Was ist das Problem?

Gerade Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Menschen sind den allgegenwärtigen Konsumversprechen durch Werbung ausgeliefert. Aufklärung beugt dem vor und führt zu einem kritischeren Umgang mit den eigenen Bedürfnissen und bewußteren Erwerb von Produkten.

Wenn ich als Konsument*in wenig über die Lagerhaltung und Zubereitung von Lebensmitteln weiß, bin ich stärker angewiesen auf stark verarbeitete Lebensmittel und verpackungsintensives Convenience Food und werfe mehr weg.


Was ist die Maßnahme?

Durch umfassende Aufklärung über alle Altersstufen hinweg wird jegliche Anschaffung von Produkten, insbesondere von Lebensmitteln, bewußter und kritischer. Bestenfalls wird nur das gekauft, was benötigt ist und dabei werden die Produkte bevorzugt, die klimafreundlich (bspw. regional und saisonal) erzeugt, möglichst naturbelassen und wenig verpackt sind.

 

Wie kann die Umsetzung aussehen?

Ab dem kommenden Schuljahr wird ein entsprechendes Fach mit (in Abstimmung auf die jeweilige Jahrgangsstufe) noch genauer zu definierenden Inhalten von der ersten bis zur zehnten Klasse eingeführt.
Lehrpläne für KiTas, Berufs- und Hochschulen sowie die außerinstitutionelle Bildung folgen sukszessive.
Großer Wert wird bei der individuellen Erarbeitung auf die Freiräume, Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit der Lehrkräfte gelegt. Die praktischen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen stehen im Vordergrund. Die interdisziplinäre Betrachtungsweise (Gemeinschaftskunde) und Betonung der politischen Dimension wird ausdrücklich gewünscht.
Innerhalb des Ganztagsstundenplanes werden drei Zeitstunden (vier Schulstunden mit Pausen) dafür festgesetzt. Es bedarf dazu eines angemessenen Klassenbudgets für Einkäufe und Exkursionen (Bsp. Biohof) und der Einrichtung genügend ausgestatteter Schulküchen.


Wie wird damit dem Klimawandel entgegen gewirkt?

Durch praktische Anleitung zum Verarbeiten von Obst und Gemüse, zur Haltbarmachung und Zubereitung von Speisen werden (junge) Konsument*innen in die Lage versetzt, einen eigenen bzw. gemeinschaftlichen Haushalt ernährungs-, gesundheits- und klimabewußt zu führen.
Der Pro-Kopf CO2 Ausstoß privater Haushalte wird verringert; aber auch die Emissionen durch Produktion, Verarbeitung und Lieferung durch das Erlernen neuer, klimafreundlicher Verhaltensweisen und einer generellen Konsumreduktion.


Welche anderen Effekte hat die Maßnahme?

Viele Maßnahmen wirken nicht nur der Klimakrise entgegen, sondern helfen zB. auch gegen soziale Probleme oder gegen das Artensterben. Gleichzeitig sollten auch andere (möglicherweise negative) Nebeneffekte berücksichtigt werden.


Wie schnell kann die Maßnahme umgesetzt werden?

Evtl. können nicht alle Maßnahmen sofort umgesetzt werden.


Wie lang dauert es, bis die Maßnahme Wirkung zeigt?

Evtl. zeigt die Maßnahme auch bei sofortiger Umsetzung nicht unmittelbar eine Wirkung.


Bezüge zu anderen Maßnahmen

Hier könnten Kommentare zu möglichen Konflikten mit anderen Maßnahmen stehen, aber auch anderweitige Bezüge, z.B. wenn Maßnahmen einander bedingen, um wirkungsvoll zu sein (z.B. weil sonst Verlagerungseffekte entstehen würden).


Probleme sozialer, globaler oder Generationengerechtigkeit

Kommentare zu den verschiedenen Gerechtigkeitsproblemen.


Weiterführende Literatur, Quellen

Umfangreichere Literatur, die hier nicht komplett wiedergegeben werden kann, aber vielleicht als Grundlage für die Maßnahme gedient hat, oder anderweitig von Interesse ist. Wie Literaturverweise in der Maßnahme eingefügt werden wird hier beschrieben: Literaturquellen einfügen

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