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Verbot von Kurzstreckenflügen

Was ist das Problem?

Flugverkehr ist die klimaschädlichste Art des Reisens. Dabei sind Kurzstreckenflüge pro Kilometer noch einmal besonders schädlich, da viel Energie bei Start und Landung verwendet wird. Außerdem sind die Kurzstreckenflüge am ehesten auf die Bahn verlagerbar.


Was ist die Maßnahme?

Flüge unterhalb von 1000 Kilometern Entfernung werden verboten, ausgenommen sind Kurzflügen mit öffentlichen Interesse wie z.B. Rettungsflügen und Löschflügen.


Wie wird damit dem Klimawandel entgegen gewirkt?

Über die Hälfte aller Flüge von den meisten europäischen Flughäfen sind solche Kurzstreckenflüge, die damit komplett wegfallen würden - mit der entsprechenden schonenden Wirkung auf das Klima.


Welche anderen Effekte hat die Maßnahme?

Mit dem Verbot der Kurzstreckenflüge würden auch weitere Flughafen-Ausbaumaßnahmen obsolet. Stattdessen könnten sogar Flughäfen oder Teile davon renaturiert werden - mit positven Auswirkungen auf die Natur. Zudem würden viele Menschen von dem extrem schädlichen Fluglärm sowie der damit verbundenen Abgasbelastung entlastet.


Bezüge zu anderen Maßnahmen

Als Alternative muss das Bahnnetz ausgebaut und verbessert werden. Dabei spielen insbesondere Nachtzüge eine wichtige Rolle, da sie ein komfortables Reisen auch über Strecken bis 1000 oder 1500 Kilometer (je nach Reisegeschwindigkeit) ermöglichen.


Probleme sozialer, globaler oder Generationengerechtigkeit

Denkbar wäre statt des Verbots auch eine höhere Kostenbelastung der Flüge. Das würde aber reichen Menschen nach wie vor die Flüge ermöglichen, während es für ärmere Menschen nicht mehr machbar wäre. Daher ist ein konsequentes Verbot gerecht. Es würde im Übrigen auch die besonders schädlichen Flüge in Privatjets umfassen.


Weiterführende Literatur, Quellen


www.stay-grounded.org

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