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Forum - ErLaWa

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Gesellschaftspolitische Einordnung: Klima- und Naturschutz als Teil des Berufsbildes für Landwirt*innen

1. macht Sinn, solange:

- Ökonomischer Zwang der Akteure im Agrarbereich führt zu unnötiger
Naturzerstörung
- Bäuer*innen sind selbständige Akteure, die Werkverträge oder
Teilzeitjobs annehmen können
- Die öffentliche Hand kann in nennenswertem Umfang Geld für
Naturschutzmaßnahmen ausgeben

2. ist realistisch, sobald:

- sofort, da Maßnahme in kleinen Schritten umgesetzt werden kann
- umfängliche Anwendung erfordert entsprechenden politischen Willen
(zumindest lokaler Ebene)

3. gesellschaftliches Transformationspotential:

- Bäuer*innen werden ganzheitlich Expert*innen des ländlichen Raums
- Abmilderung des Gegensatzes von Stadt und Land (Diversifizierung
des Arbeitsangebots im ländlichen Raums, Schaffung neuer
qualifizierter Arbeit auf dem Land)
- Neues Verhältnis zum nichtmenschlichen Leben durch
Gleichberechtigung von Nahrungsmittelversorgung und Naturschutz

4. weitere Arbeit an der Maßnahme:

kann noch radikalisiert werden: Umweltschutz und Landwirtschaft als
Disziplin fusionieren (Rechereche der aktuellen
Ausbildungsmöglichkeiten in beiden Feldern) ökonimische Resilienz,
Agrarökologie

 

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