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Forum - ErLaWa

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gesellschaftspolitische Einordnung: Strukturwandelprogramme für bislang stark von der Tierindustrie dominierte Regionen

1. macht Sinn, solange:

- Tierproduktion ist die Vorbedingung für die noch verbliebene
ländliche Struktur

2. ist realistisch, sobald:

- Betroffenen des Klimawandels, Natur- und Umweltschutzverbänden,
jungen Menschen, den Arbeiter*innen, Bäuer*innen, Tierrechts- und
Tierschutzverbänden sowie der Gemeinde sich zusammensetzen und
organisieren
- Die Tierproduktionsbetriebe genug Geld erwirtschaften, um die
Maßnahme zu bezahlen (hier liegt ein Widerspruch vor!)

3. gesellschaftliches Transformationspotential:

- gering. Die Maßnahme orientiert sich an bekannten reformistischen
Strategien (z.B. Bergbau/Rheinland)

4. weitere Arbeit:

- Konzept der "Ernährungsräte" checken und als eigene Maßnahme
framen
- Randbedingungen des Strukturwandels (Flächen und Gebäude werden
frei)
- besseren Namen finden
- neue Wertschöpfungsoptionen benennen, nicht nur Konsumangebote
- Maßnahme als Rahmen für weitere Maßnahmen

 

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